.entry-title { display:none; }

Beenden und Trennen als wichtigster Teil von wahrer Verbundenheit.
Wie die Beziehungen wieder in mein Business einziehen.

Nein, nein: mit Dankbarkeit beginne ich diesen Artikel jetzt nicht.  Davon gibt es schon genug. Und na klar habe ich mein 2018 ausreichend reflektiert und mein 2019 gut durchdacht, visioniert und geplant und die Einzelheiten darüber, wie toll ich das gemacht habe und wie Ihr jetzt genau das von mir lernen ​könnt, nein, nein – das wirst du jetzt hier nicht lesen.

Dieser Artikel ist lang: doch wenn du ihn bis zum Ende liest, verspreche ich dir Klarheit – für DICH  - und nicht nur ausschließlich über mich.

Mit diesen Zeilen möchte ich Transparenz für dich erzeugen über meine feinere Business-Ausrichtung, denn vielleicht findest auch du sie jetzt stimmiger - genau wie ich. ​Ich sag es dir: so drei Wochen Urlaub mit sich selbst haben Konsquenzen: Klarheits-Konsequenzen.

Drei Wochen lang war ich jetzt quasi terminlos. Innere Arbeit, Loslassen, Rückblick, Vorausschau, Zufriedenheit, ein ​tolles glückliches zurückliegendes Jahr und auch große Fragestellungen für das neue Jahr liegen hinter mir und morgen geht es wieder los.

Klarer ist auch wieder einmal mehr meine Vision. Ich ​zeig sie dir hier einfach mal öffentlich:

​ich wünsche mir eine Welt mit viel mehr glücklichen Beziehungen. Vor allem Paarbeziehungen. Mehr solchen auf Augenhöhe. Mehr solche, in denen Menschen sich frei und unabhängig fühlen – emotional, finanziell, in der Kommunikation, auf möglichst vielen Ebenen. ​Unabhängig UND ​verbunden. Mehr Beziehungen mit glücklichen Einzelparteien. Mehr Menschen in Beziehungen, für die die Worte TRENNUNG und ALLEINSEIN keine Horrorvorstellungen mehr sind, sondern als natürliche Qualität und menschliches Bedürfnis mit in jegliche Beziehung integriert wird. Eine Qualität, die selbstverständlich ist, für die es keine Rechtfertigung braucht.

Wir können nur voll für jemand anderen da sein, wenn wir uns ​vor oder ​nach dem Zusammensein ausreichend, befriedigend, nährend mit uns selbst beschäftigt und uns auf unsere ganz eigene Art ausgeruht haben.

In diesem Blog möchte ich dir heute schmackhaft machen, wie schön das Beenden sein kann. Und diese wunderbare Qualität wird sich jetzt hier durch den Artikel ziehen und ich hoffe, dass du am Ende Freude bekommen wirst daran: Freude am Beenden. Ja. Am Trennen. Am Allein sein. Zumindest vorübergehend. Innerhalb, kurz, lang, zeitweise, vorübergehend, endgültig - egal.

Was habe ich also erst mal ​BEENDET, um mich neu und wieder eine Stufe feiner auszurichten, in meinem Business?

Zunächst mal eine konsequente Nische, innerhalb der ich im ganzen letzten Jahr gecoacht habe. Eine Nische, die es da draußen am Markt zu Hauf gibt. Life-Coaching, Glückscoaching, Finde deine Vision, Finde deine Leidenschaft, Gehe deinen Herzensweg. Und ich verstehe jetzt sehr gut, dass es das zu Hauf gibt! Denn es macht Spaß sag ich dir. Es macht unglaublichen Spaß, Menschen auf ihren Weg zu bringen. Mit ihnen ein Leben zu erschaffen gemäß ihrer ureigenen Vision zu planen und zu gestalten, so dass sie sich mit ihrem Herzensweg aufmachen können. Was für ein großartiger schöpferischer Prozess. Und das möchte ich auch gar nicht wieder abgeben oder missen.

Doch etwas wichtiges ist mir im Laufe dieses Jahres sehr klar geworden: ich arbeite unter meinen Möglichkeiten, wenn ich „nur“ das mache. Denn: mein Herz schlägt innerhalb dieses Themas immer und immer wieder für ​diesen Bereich: die Beziehungen! Für die Liebe. Vor allem für die Paarbeziehungen, sagen wir generell für alle Zweierbeziehungen. Immer wieder komme ich dahin zurück.

​So ist dieses Thema, das ich schon so viele Jahre studiere und erforsche und mit dem ich meine KlientInnen begleite, durch ein Jahr Berufungscoaching noch mal klarer und runder geworden.

Denn eines ist mir im Laufe dieses ganzen Sinnfindungs-Coaching-Jahres mit vielen ​wunderbaren Frauen so deutlich geworden: erfüllende Beziehungen kann es nur geben, wenn idealerweise jeder einzelne Partner weiß, wohin er mit seinem Leben – zunächst mal mit seinem Privatleben – möchte.

Was ​mussten "meine" Frauen also dafür erst mal beenden? Ganz klar: ihr tägliches Leben einfach so un-hinterfragt laufen zu lassen. Und mann im Prinzip ganz genau so.

​Zunächst einmal bin ich erfüllt und sehr dankbar, viele mutige Frauen mitzuerleben, die sich nun auf ihren leidenschaftlichen Lebens- und Berufsweg gemacht haben.

​Was ich aber auch erlebt habe, war, wie die Partner der Frauen darauf reagieren, wenn ihre Frauen nun plötzlich losgehen und anfangen, viel mehr Klarheit über ihren eigenen Weg zu erlangen. Wie ​diese reagieren, wenn „ihre“ Frauen plötzlich sehr präsent werden mit dem, was sie für sich selbst wollen. ​Nicht nur​ Partner ​auch (ehemalige) Chefs. Wenn diese Frauen plötzlich sagen „So kann es nicht weitergehen, ich will für mich Veränderung! Jetzt!“ was für ein kleines bis mittelschweres Erdbeben das doch in Beziehungen und Familien bringen kann. Wie plötzlich alle hellwach sind, wie von jetzt an gleich die Kontrolle über diese Frauen engmaschiger wird, wie unmittelbar die Kinder nervös werden, die jahrelang verwöhnt waren, dass Mutti stets und ständig parat war, auf Fingerschnipp. 

Die Frau hat hier etwas ganz Bestimmtes BEENDET: Anpassung und Fremdbestimmung auf vielen Ebenen. Und was ist passiert? Meistens sind alle mitgegangen und haben sich mitbewegt.

​Es war und ist immer noch eine sehr erfüllende, positiv nach vorn ausgerichtete Arbeit, mit zuversichtlichem Blick auf die Zukunft, die meine Kundinnen und mich mit großer Freude erfüllt hat: zumindest in den Coaching-Sitzungen selbst. Zwischen den Stunden hatten sie dann schon hier und da zu kämpfen mit ihren Herausforderungen, da würden meine Kundinnen wahrscheinlich eher weniger von Dauerglück und Freude, viel mehr auch von Frustphasen sprechen. Doch was neu war, war die Tatsache, dass sie nun wussten, wofür sie diesen Frust durchmachen und Tools in der Tasche hatten, wie sie mit diesem Frust, mit Angst, mit Wut und anderen un-mainstreamigen Gefühlen umgehen können. Nicht nur das, sie hatten auch mich in der e-mail und Whatts-App-Begleitung nahezu stetig im Hintergrund.

Was haben sie also BEENDET, um durch diese schwierigen Phasen besser durchzukommen? ​
- sich ALLEIN durchzuwurschteln und bloß niemanden um Hilfe zu bitten.
- mit der Investition in sich selbst sparsam zu sein. ​
- die Verantwortung auf andere zu schieben und stattdessen sich mit Selbstdisziplin an ihr Commitment zu halten. 

Du ahnst schon: das Beenden von ​unerfüllten Zuständen und Gewohnheiten ist ​noch ​ein großes Übungsfeld, jedoch eine Notwendigkeit, um deinen eigenen Weg zu gehen.

Doch wohin führt das ​BEENDEN, das ja erst mal eine klare Entscheidung gegen einen Leidenszustand ist? Natürlich zu mehr Ehrlichkeit.

Der eine oder andere hat vielleicht schon auf meine neue Webseite geblinzelt : www.evalueg. de. Vielleicht ist dir mein neuer Look und mein neuer Claim schon aufgefallen : „Ehrlich L(i)eben“, der den "Coach für ein erfüllendes Leben" abgelöst hat.

​Nicht nur, dass ich zum ehrlich Leben jetzt ​auch das ehrlich ​LIEBEN wieder mit dazu nehme, auch die ​MÄNNER möchte ich wieder herzlich einladen, meine Angebote in Anspruch zu nehmen.

Zugegeben, der Titel ist ein klein wenig provokativ, denn ich unterstelle ja den Menschen, dass sie bisher auf der Basis von Lüge gelebt haben. Und was soll ich dir sagen: “JA – die meisten Menschen tun das!" Und weißt du noch was? Natürlich ich auch. Nur allein schon aus professionellen Gründen ist es mein Bestreben, ​diese blöde anerzogene Angewohnheit immer mehr zu reduzieren.

​Dafür habe ich etwas ganz wichtiges BEENDET: den kindlichen Wunsch, dass jeder mich lieb hat und dass ich allen gefalle.

Ich war noch mal ganz ehrlich zu mir selbst und habe ​beendet, auf eine Art Werbung zu machen, wie viele andere es machen in meiner Branche. Mit Hochglanz-Werbe-Slogans à la „Lebe dein eigenes Leben“ „Finde deine Berufung“ „Gehe deinen Herzensweg“. Warum? Mal ehrlich - weil es nicht zu mir passt.

Auch die enge Ausrichtung auf die Frauenzielgruppe ​passt nicht zu mir. Ehrlich jetzt: ich liebe Männer! ​Sie haben mir gefehlt - also - in meinem Kundenkreis. ​Schluss, Ende, Aus also mit dieser engen Ausrichtung.

​In der Recherchephase für den Claim (das ist übrigens Werbesprache und heisst so was wie: Untertitel unter dem Logo) musste ich noch etwas ganz anderes BEENDEN: meine Vorstellung von den Werten anderer Menschen!

Als ich nämlich mit wirklich guten Freunden über meinen Claim brainstormte, fand ich heraus, dass nicht alle Menschen den Wert Ehrlichkeit mit unter den TOP FIVE für sich veranschlagt haben. Einigen ist dieser Wert sogar vollkommen schnuppe!

Da BEENDETE ich doch glatt meine naive und gleichsam leicht narzisstische Vorstellung, dass alle Menschen die gleichen Werte haben müssten wie ich!

Die Ehrlichkeit ​steht bei mir auf Platz 1. Und ich habe mir sagen lassen: dieser Wert ist „halt nicht so sexy!“ Da möchte man am liebsten gleich die Augen wieder zu machen, wenn man das Wort ehrlich liest.

Das war mir ​echt nicht bewusst.

Das wiederum brachte mich dazu, mit etwas ganz Fundiertem Schluss zu machen: es den Leuten recht zu machen und einen harmonisch, sich gemütlich anfühlenden Slogan zu entwickeln. Einen "Werde glücklich"-Slogan weiterzuführen, zu dem sich "alle" hingezogen fühlen. Dann habe ich eben einen "unsexy-Slogan" und vertraue darauf, dass die Menschen, die sich davon angezogen fühlen auch wirklich das wollen, was ich anzubieten habe. Und was kann mir besseres passieren?

Nun also erst mal ​ein bisschen Propaganda für die Ehrlichkeit:


Zugegeben, mit Ehrlichkeit zu agieren ist unbequem. Doch eines habe ich immer wieder erfahren im Ausleben dieser edlen Qualität: Sie hat IMMER – ausnahmslos - zu mehr Klarheit geführt in Beziehungen, zu mehr Nähe und JA – manchmal auch zu dem Ergebnis, dass meine KundInnen und auch ich sich von einem Menschen trennen mussten. Oder dass sie sich von einem Menschen zurückgezogen haben bzw. sich selbst in der Rolle des Zurückgeschobenen wiederfanden. Und selbst dann ist mit der nötigen Aufmerksamkeit immer ein anderer Mensch wieder ins Leben gekommen, der die eigenen Werte geteilt hat. Und damit meistens auch besser passte. Oft ist aber auch der "alte" Mensch wieder zurück gekommen und hat gesagt:"Du hattest vollkommen recht. Ich war ein Idi....!".

Und dazwischen? Ja - dazwischen ist es manchmal etwas....mmmhhh....ehrlich?

Leer! Einsam! Traurig! Unwissend! (Fuck! Ja, so ist das).

​Und hier wird es erst richtig ehrlich. ​ Hier schließen wir den Kreis zum Titel: die Ehrlichkeit an sich beinhaltet ja nicht nur ehrliches Lob, ehrliche Liebesbekenntnisse, ehrliche Öffnung des eigenen Herzens, was ja schon schwierig genug ist! Nein, zur Ehrlichkeit zählt auch, zu seiner eigenen Meinung zu stehen, etwas zu sagen, dass dem anderen nicht gefällt und wohin kann das führen?

​Na zum ​BEENDEN von etwas. Oder gar zur Trennung! Deshalb ist das ja so schwierig – das Ehrlich sein. Wer will schon Trennung? Trennung will mensch meist noch nicht mal für eine halbe Stunde! Noch nicht mal aushalten, dass ein anderer Mensch eine halbe Stunde beleidigt ist!

Deshalb ganz wichtig: ​Propaganda für die Trennung:

Die Trennung ist einer der wichtigsten Teile der VERBUNDENHEIT. Ohne Trennung keine Verbundenheit.

DU MUSST DICH TRENNEN, um MIT DIR VERBUNDEN ZU SEIN!
UND WENN DU MIT DIR VERBUNDEN BIST, KANNST DU AUCH MIT ANDEREN VERBUNDEN SEIN.

Ich rede von Trennung, UM ZU.......! Trennung, UM SICH ZU VERBINDEN!

Macht das Sinn? Nein? Dann folge mir einfach weiter. Es wird in den nächsten Wochen viel Input dazu geben.

Ach so. Du hast Angst vor dem Alleinsein? Dann auch hier für noch ein klitze klein wenig Propaganda für diesen unliebsamen Zustand:

Allein sein heißt ALL-EINS-SEIN. Eins mit dir selbst. Und welche Qualität braucht es, um das zu können?

Die Verbindung und den Umgang mit deinen Gefühlen, denen, die dann hochkommen, wenn du ALL-EIN(S) bist.

​Wenn mich in 2019  noch einmal ein Marketing Experte fragt, warum ein Kunde ausgerechnet bei mir buchen soll, ​dann kann der aber was erleben! Dann hab ich eine astreine Antwort darauf, mit der ich ihn hoffentlich nicht verscheuche, weil jetzt ein weiteres Wort kommt, das total unsexy ist:

Ich bin

E X P E R T I N   I M   U M G A N G   M I T   G E F Ü H L E N!

Gefühle? Ach du schei.....! Jetzt komm mir nicht damit! DOCH!!!

​Ehrlich jetzt! Vor allem mit den so gern gemiedenen. Und weißt du wann diese auftauchen?

In dem Zeitraum zwischen dem Getrennt sein von einer anderen (geliebten) Person. Oder zwischen dem Getrennt sein von einem gewohnten Alltags-Zustand und einem Zustand, den wir noch nicht kennen. Genau in ​diesem Zeitraum, in dem du dich nicht auskennst. In diesem leeren, unwissenden Raum, ​den nahezu alle Menschen meiden wie ​die Pest.

Und hier bin ich eine absolute Mich-Auskennerin!

Was ​DU davon hast? (Würde der Marketing-Experte jetzt fragen):

Wenn du lernst, ehrlich deine Gefühle zu spüren UND ​dann geschickt, differenziert und offen ​mit ihnen umgehen kannst (und ​genau das bringe ich dir bei!), dann ​macht dich das WIRLICH FREI UND UNABHÄNGIG!

Keine Weltreise, kein Herzensweg, kein Traumberuf, kein „machen-was-ich-will“-Leben macht dich so frei, wie jederzeit  mit deinen Gefühlen authentisch umgehen zu können, so mit dir verbunden zu sein und andere daran teilhaben zu lassen.

​Und gerade weil ich damit so hemmungslos bin -  im Erleben, im Präsent sein mit Gefühlen, werde ich auch jemandem, der zu mir kommt und sich gerne trennen möchte, ​ nicht raten, es erst noch mal zu versuchen. Ich werde sagen:"Okay, dann lass uns schauen, wie du das gut und fair über die Bühne bringen kannst!". Weil ich weiß, dass Trennung und alles Fühlen, was damit zusammenhängt, der ​Boden eines wundervollen Neuanfangs ist.

Um ​echt, frei und verbunden zu leben, musst du diese Gefühle spüren lernen...!

Und natürlich ist es super, eine Vision zu haben, damit du auch weißt, warum du dich diesem Schreckgespenst aussetzen ​sollst.

Genau auf diesen Zwischenraum möchte ich in Zukunft gezielt den Fokus richten:

​Ich habe selbst einige klassische Therapeuten ​erlebt, die mit Gefühlen nicht umzugehen wussten. In ​meiner sehr spannenden und wirklich wirksamen Körperarbeit wurden die Gefühle dagegen viel zu wichtig genommen und viel zu lange in den alten Gefühlen verharrt ​- es fehlte die Neuausrichtung. Im Coaching wiederum richtet sich jeder ​ausschließlich auf ​das Neue aus - Gefühle werden zu schnell durch neue positive ​Gedanken ersetzt. Doch um wirklich AUTHENTISCH - also ​ehrlich - also ECHT zu leben, musst du diese Gefühle spüren lernen. Nicht vermeiden, nicht analysieren, nicht weg-affirmieren. Fühlen! Und dann: einen leichten Umgang damit finden. Ich kann es gar nicht abwarten, das noch unzähligen Menschen mehr zu vermitteln.

Was muss mensch also beim ehrlichen Fühlen BEENDEN? Wovon muss er sich trennen? Nun, von mehreren entscheidenden Punkten, vom:

  • AKTIV sein,
  • SOFORT eine Lösung parat zu haben
  • WISSEN und
  • sich ABLENKEN.

​​Und dann kommt das Wahre an die Oberfläche. Deine Einzigartigkeit. Deine ehrlichen Gefühle. Deine Möglichkeit, dich selbst zu heilen, deine eigene Magie (okay: und auch deine Schattenseiten!) Da will ich dir nichts vormachen.

Schneller Themenwechsel also und noch mal zurück zum „Ehrlich l(i)eben“ . Natürlich könnte man damit auch schnell an Moral denken. Doch keine Angst! Ich will niemanden verurteilen, der nicht immerzu ehrlich ist.

Ich möchte damit etwas ganz bestimmtes BEENDEN und dazu anregen, dass Menschen auch Lust haben dies ​zu beenden:

Dass wir uns permanent selbst verleugnen. So haben wir es fast alle gelernt.

„Hab keine Angst“ „Sag jetzt besser nichts“ „Reden ist Silber – Schweigen ist Gold“ „Ich bleib lieber hier – da weiß ich, was ich hab“ „was sollen denn die Leute denken?“ „aber ich hab doch schon so viel investiert – ich kann jetzt nicht gehen“ usw. usfort.

Wir haben zwangsweise gelernt uns selbst zu belügen und nicht nur das, wir haben uns gesellschaftlichen Normen angepasst, gerade in Beziehungen, die wir meiner Meinung nach noch nicht genug hinterfragt haben –nein- die wir auch in Zukunft gar nicht tief genug hinterfragen können und sollten.

Ich staune fortwährend, wie viele freiheitsliebende Menschen immer noch traditionelle Beziehungsformate leben und auch beim Zusammenkommen immer wieder automatisch in diesen Kennenlernprozess hineingleiten, in diesen allgemein Gültigen, in diesen, du weißt schon, wie es halt alle machen. Und selbst die stillen Rebellen, diejenigen, die ruhig in sich hinein Widerstand leisten gegen den Mainstream und die Konventionen, auch diese ahnen für sich die ganze Zeit, dass dies eigentlich nicht ihrem Wesen entspricht.

Da leben die größten AnarchistInnen und RebellInnn in einer 3-Zi-KDB-Wohnung und nehmen traditionelle Rollenmodelle ein. Nur weil sie in diesen kulturell gewohnten Ablauf einsteigen, der auch vom Staat noch so wunderbar unterstützt wird. Sie merken nicht, in welche Unfreiheit, in welches schleichende Unglück sie nach und nach, Schritt für Schritt, in kleinen Dosen eintauchen. Nein, das spüren sie nicht so deutlich im Hamsterrad-Alltag, wenn sie gut funktionieren. Dieses Leid findet in einer Grauzone statt, die meinen Lieblingsbegriff trägt: im GEMÜTLICHEN ELEND.

Da, wo das Leben sich „doch ganz okay“ anfühlt. Da, wo wir uns mit TV, alkoholischer oder anderer Art von Kompensation, nicht hinterfragten Sportarten , mit oberflächlichen Party- oder eingefahrenen Stammtisch-Gemeinschaften einreden, dass wir allzeit gut drauf sind. Da, wo wir uns mit der allabendlichen Flasche Rotwein in der Fastenzeit sagen „ich kann 6 Wochen ohne Alkohol – also bin ich nicht abhängig!“ und da, wo wir uns ohne Sinn und Verstand in unsere Arbeit hineinstürzen und leider wieder nicht rechtzeitig nach Hause zu unseren Liebsten kommen konnten, weil wieder ein so arg wichtiger Besprechungstermin dazwischen gekommen ist, der ohne uns schier den Bach heruntergegangen wäre.

Was beenden wir genau da nicht? Natürlich: unseren gewohnten dauerhaften Komfort. Die sichere Umgebung, in der wir jeden Handgriff kennen.

​Du liest schon - ich brenne für dieses Thema! Warum?

10.000 Sitzungen Körperarbeit mit KlientInnen, 500 Coachingsitzungen, zahlreiche einschneidende eigene Lebens- und vor allem Beziehungserfahrungen und eine unbändige ehrliche Auseinandersetzung mit mir selbst geben mir Anlass, mich mit vollem Selbstbewusstsein, mit diesem Thema nicht mehr als Außenseiter dieser Gesellschaft fühlen zu wollen.

Ich wünsche mir, dass bewusste Beziehungsentwicklung zur Normalität wird, so wie das Internet in den letzten zwanzig Jahren nicht mehr wegzudenken und selbstverständlich geworden ist.

Ich möchte, dass die alten patriarchalen Beziehungsgepflogenheiten ENDEN!

Weißt du, wann meiner Meinung nach der am meisten geeignete Zeitpunkt dafür ist? Wenn Paare sich ineinander verlieben. Und zwar genau an der Schnittstelle – ​sagen wir so nach 6 Monaten – wenn sich die Frage stellt, ob aus der Beziehungsraupe ein Schmetterling wird. Wenn der Hormonschub vorbei ist. Wenn Attraktivität und Anziehungskraft allein nicht mehr ziehen. Dann sollten Paare folgendes Beenden: die rosa Brillen zwanghaft aufzubehalten, die zweifelnden Gefühle und Gedanken beiseite zu schieben und sich lieber folgende ehrliche Fragen stellen:

  • passen wir wirklich zusammen?
  • haben wir die gleichen, zumindest ähnliche Werte?
  • schauen wir gemeinsam in die Zukunft?
  • Wissen wir, was wir vom Leben wollen?
  • Haben wir genug Verständnis für die Welt des anderen?
  • Sind wir genug interessiert an der Welt des anderen?
  • Was habe ich dem anderen zu geben und zu bieten?
  • Möchte ich überhaupt geben?
  • Wie können wir uns bestmöglich in unserer jeweiligen eigenen Entwicklung unterstützen?
  • Was können wir in schwierigen Phasen tun?

Was können neue Paare ​ z.B. damit direkt BEENDEN? Dass ​sie in Beziehungen bleiben, von denen ​sie eigentlich schon jetzt fühlen, dass ​sie darin nicht glücklich werden. ​Mal ehrlich - ​ spüren wir es nicht ganz genau? Von Anfang an? Wer sagt, dass man nicht gleich am Anfang wieder etwas BEENDEN kann? Musst du denn immer alles ERST MAL RICHTIG VERSUCHEN?

Aber auch etablierte Paare können so viel neues lernen, wenn sie Lust haben, sich einer völlig anderen Denkweise zu öffnen. Einer, die nichts mehr mit „den anderen brauchen oder glücklich machen“ zu tun hat, sondern viel mehr mit „mich selbst glücklich und genau dadurch auch den anderen glücklich machen“ .

Lebenslügen und was Menschen mit ihrem Leben auf dieser Basis machen, sind mein größter Weltschmerz. Wie viel Lebenszeit sie verschwenden und wie sich dieses Leid verdoppelt in Paarbeziehungen, ganz zu schweigen in ganzen Familien. Dieser Schmerz ist mein Feuer, das mich antreibt, liebevolle Veränderung in die Beziehungswelt zu bringen.

Für 2019 habe ich mal in Klischees gedacht:

​Jeder winkt gleich ab „ach – das sind doch Klischees!“, aber –machen wir uns nichts vor- Klischees stimmen öfter als uns lieb ist. Der Mainstream ist allübergreifend, auch für dich, die/der das gerade hier liest. Wir können uns alle von diesen kulturellen patriarchalen Gewohnheiten, die selbstverständlich auch ihre guten Anteile haben, die uns aber seit vielen hundert Jahren prägen nur mit einer sehr hohen Selbst-Aufmerksamkeit entziehen.

Nach meinen vielen Sitzungen mit Menschen habe ich sogar noch weiter in Schubladen gedacht und mein neues Angebot diesem Gedankentum angepasst:

- Frauen müssen lernen, ihren eigenen Weg konsequent zu gehen und an sich selbst zu glauben.      Genau das lernen, was viele Männer total gut können. Mit einem Ziel vor Augen nach vorne  
​   gehen, sich selbst geil zu finden und nicht lange herum zu lamentieren.

- Männer müssen lernen, ihre Macher-Gewohnheiten zwischendurch zu unterbrechen und in
   sich hinein zu spüren, was denn eigentlich entsteht, wenn sie mal nicht machen. Wenn sie die
   Möglichkeit haben in diesem luftleeren Raum, sich mit ihren Gefühlen zu verbinden. Das, was
   also viele Frauen gut können. Einen Zugang zu ihren Gefühlen zu bekommen.

​Dann stellt sich vielleicht auch für sie heraus, dass die aktuellen beruflichen Ziele nicht unbedingt ausschließlich zur eigenen vollen Erfüllung beitragen und dass es einen Unterschied zwischen „mit wenig zufrieden“ und Erfüllung gibt.

Mein Angebot also:

- Privatbeziehungs-Coaching für männliche Führungskräfte

und weiterhin

- Visions- und Berufungscoaching für Frauen, die ihren eigenen Weg finden wollen.

Und jetzt nagele mich bloß nicht fest!

Wenn du ein Mann bist, der seinen eigenen Weg finden will oder du eine Frau, die ihre Macherqualitäten beenden und mal tiefer in sich hineinspüren will, dann bist du natürlich auch herzlich willkommen.

Kein klassisches Paarcoaching also, sondern Coaching für Mann und Frau separat, so dass jeder für sich beenden kann, was ihn hindert ​in der Beziehung, die ihm wichtig ist. Und wenn es passt, dass dein Partner mit dazu kommt, ist er herzlich eingeladen.

​Wenn du dabei Begleitung suchst, wenn du die Kunst des Beendens erlernen möchtest, um dich so richtig zu verbinden,  ob du Mann oder Frau bist, kontaktiere mich gerne für ein kostenloses Orientierungsgespräch.

Gemeinsam lässt sich das gemütliche Elend in Beziehung und Beruf nämlich viel leichter beenden.

Und natürlich kreieren wir auch etwas wundervoll Neues für dich (und vielleicht ja auch für euch beide).

Herzlichst

Deine Eva Lueg.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?